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Strategische Planung

Analyse, Simulation, Optimierung für SAP ERP


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Simulation: Scheduling statt ereignisorientiert

Die Ziele einer Simulation:

  • zuverlässige Aussagen zur Anlagendimensionierung und Belegungsplanung generieren
  • Erkennen und Reduzieren von unnötigen Produktionsmitteln (Ressourcen) mit dem Ziel einer rentablen Anlagendefinition bei gleichzeitig hoher Sicherheit und Flexibilität
  • Lagersimulation unter Berücksichtigung von Warteschlangen in der Anlieferung und im Verkauf, um auch auf Ausnahmesituationen (worst case) vorbereitet zu sein
  • Möglichkeit der Optimierung von Produktionsplänen auch von kostenintensiven Sekundärressourcen wie Energie, Kühlmittel usw. prüfen
  • weitere spezielle Nachweise belegen, z.B. dass Reinigungskreise ausreichend dimensioniert sind oder bestimmte Lieferzeiten garantiert werden können

...können oft innerhalb weniger Wochen basierend auf dem bestehenden SAP ERP Datenmodell verifiziert werden.

Simulation

 

 

 

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Als Grundlage für (verändernde) strategische Maßnahmen bietet sich eine Simulation an.

Oftmals wird zur Anlagensimulation entweder nur ein stark vereinfachtes kapazitives Modell (Excel-Tabellen) oder eine ereignisorientierte Materialflusssimulation verwendet. OR Soft empfiehlt aus den folgenden Gründen jedoch die Verwendung eines Scheduling-Modells auch für die Simulation, weil zum einen Daten direkt aus dem SAP ERP System verwendet werden können und zum anderen die positiven Simulationsergebnisse unmittelbar wieder ins SAP ERP System eingespielt werden können.

Das kapazitive Modell ist nicht ausreichend genau, weil es Themen wie Warteschlangeneffekte, Verunreinigungen und Reinigungszeitpunkte nicht berücksichtigen kann. Durch die hohe Erfahrung der Anlagenplaner wird dieses Defizit in der Praxis oft ausgeglichen, bei sehr komplexen Anlagen bleibt jedoch entweder ein flaues Gefühl zurück, oder die Anlagen werden aus Sicherheitserwägungen überdimensioniert und dadurch teurer. Bei der Materialflusssimulation, auch ereignisorientierte Simulation genannt, wird eine Anlage durch ein Ressourcennetz modelliert und der Materialfluss durch die Anlage schrittweise simuliert. Diese Form der Simulation liefert zwar genaue Aussagen, kann jedoch später im operativen Betrieb nicht zur Produktionsplanung verwendet werden. Außerdem müssen auch nach jeder kleinen Änderung neue Simulationsläufe durchgeführt werden, um eine komplette Belegungssituation des Werkes über einen bestimmten Zeitraum hinweg (z.B. eine Woche) zu berechnen. Daher ist sie für eine genaue Belegungsplanung, z.B. von Reinigungslinien und -zeiten, verhältnismäßig aufwendig.

Das Scheduling-Modell gewährt, anders als bei der ereignisorientierten Materialflusssimulation, für einen beliebigen Zeitraum auf einen Blick zu jedem Zeitpunkt Auskunft über Tankstände, Anlagenbelegungen und Verunreinigungsgrade. Belegungen einer Ressource werden durch Balken dargestellt, die den Zeitraum der Belegung reservieren. Diese Darstellung nennt man Gantt Chart. Können bestimmte Ressourcen von mehreren Aufträgen zur gleichen Zeit belegt werden, so ist eine Überlappung der Balken erlaubt, anderenfalls nicht. Tankstände werden in Form von Histogrammen dargestellt. Dabei gibt die Höhe des Diagramms den Füllstand über die Zeit an. Eine Farbcodierung - grün für eine Füllhöhe im Normbereich und rot für Über- oder Unterschreitungen der geplanten Kapazität - hilft beim Erkennen von unzulässigen Zuständen.

Gantt Chart

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